Seit gestern kann ich mich endgültig als Mensch und vollwertiges Mitglied der Gesellschaft bezeichnen, denn meine Mutter hat dafür gesorgt, dass ich bald meine Menschenwürde erlangen kann: Ich werde meinen Kater demnächst zu der Person bringen, die ihn darauf der Männlichkeit berauben wird. Bei aller Schadenfreude: Ich werde mit dir leiden, Kater!
Mit meinem Kater zu schlafen, ist übrigens gleichzusetzen mit "gar nicht schlafen". Ich weiß nicht wieso, aber ich bin gefühlt alle zwei Minuten aufgewacht. Entweder lag der Kater auf meinem Gesicht, ich lag auf seinem oder unsere Katze fand es nicht so lustig, obwohl sie nicht mal in mein Bett wollte (Sie legt sich lieber auf Taschen auf dem Boden. Warum auch immer.). Es ist zumindest wesentlich schwieriger einzuschlafen, wenn neben dem eigenen Bett eine permanent fauchende Katze sitzt, die man am liebsten mit irgendetwas Riesigem und unheimlich Schwerem abwerfen würde und im eigenen Bett ein Kater liegt, der sich nicht entscheiden kann, ob er menschliche Nasen interessanter finden soll oder dieses neben dem Bett sitzende Wesen, das schon seit zehn Minuten merkwürdigste Geräusche von sich gibt und so klingt, als würde es gleich explodieren.
Jaja, ich liebe Katzen. Tagsüber.